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Arbeit im Wandel
Sommerwoche 19. - 23. Juli 2010, SPES Zukunftsakademie
Eine Woche Zeit für die Gestaltung des Wandels im Bereich Arbeit und Wachstum. Die Sommerwoche brachte neben Vorträgen und angeregten Diskussionen auch Vorschläge für die Umsetzung regionaler Modelle.
Dass sich das Paradigma "Wirtschaftswachstum" und alle damit verbundenen Auswirkungen auf Wirtschaftssystem und Arbeitswelt im Wandel befinden, scheint im Zuge der Ereignisse der letzten Jahre außer Zweifel zu stehen. Vielmehr stellt sich die Frage, ob der Wandel gestaltbar ist und welche Impulse und Rahmenbedingungen es braucht, um den Wandel zu einem positiven Entwicklungsschritt werden zu lassen.
Den Schlüssel zur Zukunft halten die Regionen in den Händen
Von 19. – 23. Juli 2010 fand in der SPES Zukunftsakademie eine außergewöhnliche Sommerwoche zum Thema „Arbeit und Bildung im Wandel“ statt. Eine hochkarätige ExpertInnengruppe diskutierte und entwickelte mit zahlreichen TeilnehmerInnen aus der Region neue Modelle für die zukünftige Gestaltung der Bildungs- und Arbeitswelt. Wesentliches Ergebnis der Woche war die Feststellung, dass sich Veränderungen primär aus den Regionen heraus entwickeln können und auch müssen. „Die überregionalen Einrichtungen sind viel zu sehr mit den globalen Zwängen des Wirtschaftswachstums und einer erstarrten Bürokratie beschäftigt, als dass Sie noch Kraft für wirkliche Erneuerung der Strukturen hätten,“ sind sich die TeilnehmerInnen der Woche einig. Eine Entwicklung von der Wachstumsorientierten Gesellschaft zur Entwicklungsorientierten Gesellschaft kann sich nur in kleineren Regionen als Alternative zum bestehenden Wirtschaftssystem entwickeln.
Die Sommerwoche wurde von über 300 TeilnehmerInnen besucht. Es fanden Workshops zu den Themen Wirtschaftsentwicklung, Bildung, Innovation und Kreativität, aber auch zu neuen Technologien statt und es gab neben individuellen Gesprächen mit den anwesenden ExpertInnen auch Abendvorträge mit hochkarätigen Referenten wie z.B. dem Neurobiologen Prof. Gerald Hüther oder dem Sozialphilosophen Prof. Frithjof Bergmann.
„Die Sommerwoche der SPES Zukunftsakademie versteht sich als Auftakt zu einer internationalen Vernetzung zum Thema Arbeit im Wandel und soll jährlich in Schlierbach ein Forum bieten dieses hochaktuelle Themenfeld zu diskutieren. Umsetzbare Modelle für die Neugestaltung von ökonomischen- und gesellschaftlichen Strukturen sollen den Regionen mehr Autonomie und Gestaltungsmöglichkeiten ermöglichen.



