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Kremsmünster: Schloss Kremsegg

"Wechselvoll" ist das beste Wort, um die Geschichte des Schlosses Kremsegg in einem Wort zusammenzufassen:
Im Mittelalter entstand ein erstes adeliges Anwesen, gebaut von Herren aus dem Geschlecht der Rot. Im 16.Jhd. war es der Familiensitz der protestantisch gesinnten Grünthaler. Im Zuge der Gegenreformation übernahm der Abt des Stiftes Kremsmünsters den Besitz. Er beauftragte den Baumeister Carlo Antonio Carlone mit dem Umbau. Seit dem 19.Jhd. wechselten die Besitzer rasch. In Erinnerung bleibt das Wirken der Gräfin Therese Kinsky und der Industriellenfamilie Werner Lutzky. Musica Kremsmünster, der Trägerverein des Museums, erhält das Schloss seit 1996 für die Öffentlichkeit.
Musik muss man sehen
Schloss Kremsegg ist für Musikliebhaber leicht zu finden. Es liegt auf halbem Weg zwischen Mozart und Strauß, also mitten zwischen den Musikmetropolen Salzburg und Wien; außerdem unweit des Grabes von Anton Bruckner und neben der ersten Dirigentenstelle von Gustav Mahler. Aus den Klangwelten all dieser Musiker stammen die meisten Objekte des Museums.
Unter dem Dach gibt es vier Ausstellungen zu sehen - alleine oder mit Führung. Zu entdecken gibt es die wunderbare Welt der Klaviere, die überraschende Vielfalt der Blasmusik, das Leben von Franz Schubert und die befreiten Klänge von Friedrich Gulda.
Erkundigen Sie sich an der Rezeption!



