ECRR - European Cultural Routes of Reformation

Martin Luther mit Buch
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Das Projekt „European Cultural Route of Reformation“ (kurz ECRR) ist die erste regionale Entwicklungsinitiative in Mitteleuropa, die darauf abzielt, das Erbe der Reformation zu nutzen.

Worum geht es bei diesem Projekt?

Es wird das erste grenzüberschreitende, kulturelle Streckennetz zum Thema „Reformation“ geschaffen. Dabei beschäftigen sich die Projektpartner u.a. mit Persönlichkeiten wie Martin Luther, Jan Hus und Primoz Trubrar, aber auch mit den Pfaden der Bibelschmuggler in Zeiten der Gegenreformation. Außerdem werden spezielle Angebote für Besucher aus aller Welt entlang der Wege entwickelt.


Wer sind die Projektpartner?

Es gibt 7 beteiligten Nationen in Zentraleuropa mit insgesamt 12 Projektpartnern. Vertreter bereits bestehender Wege zu diesem Thema in Österreich und Deutschland kooperieren mit Regionen in Ungarn, Polen, Italien, Slowenien und der Tschechischen Republik. Im Rahmen des Projektes werden eine gemeinsame Managementstruktur sowie ein gemeinsames Label entwickelt, um die Route zu bewerben und ihre Zielgruppen bestmöglich ansprechen zu können.


Welche Rolle nimmt die SPES Zukunftsakademie ein?

Auftragnehmer und österreichischer Projektpartner ist der OÖ Tourismus (UATB = Upper Austrian Tourism Board). Die SPES Zukunftsakademie ist der ausführende Kooperationspartner.

Bis März 2019 ist SPES dafür verantwortlich:

  • vorhandene zertifizierte europäische Kulturrouten zu untersuchen
  • diese in einem Good Practice Catalogue als Lernbeispiele abzubilden
  • Train-the-Trainer-Programme/effektive Curricula als multiplizierbare Modelle zur touristischen In-Wertsetzung für Themen und POIs in den jeweiligen Ländern mit Reformationsbezug zu erarbeiten

Bis März 2019 werden mehrere transnationale Workshops mit den Projektpartnern samt Bürger/innen-Beteiligung abgehalten. Als Abschluss des Projektes wird es im Frühjahr 2019 in Oberösterreich eine Schlusskonferenz mit Landespolitik, Wirtschaft, Presse und Öffentlichkeit geben.

 

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