Nahversorgung Gaflenz

Bild: Nahversorgung Gaflenz

Wir machen uns einen Nahversorger!

In der Gemeinde Gaflenz, einer Ortschaft mit rund 2.000 Einwohner*innen im Bezirk Steyr-Land, plant ein engagiertes Kernteam, mit der Beteiligung ebenso engagierter Bürger*innen, an der Umsetzung und gemeinschaftlichen Teilfinanzierung eines Nahversorgers –welcher weitaus mehr als „nur“ ein Lebensmittelgeschäft sein wird!

Wir, von der SPES Zukunftsakademie, dürfen die Gaflenzer*innen bei diesem Prozess, gefördert im Rahmen der Agenda 21 des Landes OÖ, begleiten. Im Rahmen von Beteiligungsprozessen (u.a. Workshops und Intensivtage) werden die Ideen und Anregungen der Bürger*innen abgeholt und in das Projekt mit einbezogen. Ebenso begleiten und unterstützen wir in der Gründungsphase einer Bürger*innengenossenschaft, zur Teilfinanzierung des Nahversorgers.

Neben dem Fokus auf ein regionales Produktsortiment, welches zu einem großen Teil aus der Region stammt, wird der neue Nahversorger auch zu einem Ort der Begegnung! Einerseits wird in dem Verkaufsgeschäft ein kleiner Kaffeehaus-Bereich integriert. Dieser lädt zum gemütlichen Verweilen und geselligen Austausch ein. Eine eigene Post- bzw. Paketannahmestelle sowie Trafik, bieten den Einkäufer*innen außerdem erweiterte Dienstleistungen und bringen dem Nahversorger zusätzliche Frequenz.

Ein besonderes Merkmal des Gaflenzer Nahversorgers ist die Synergie mit dem direkt angrenzenden Freibad. Während der Sommersaison werden die Badegäste im Freibadbuffet mit gesunden, regionalen Snacks verköstigt –einem zusätzlichen „Schmankerl“ dieses Nahversorger-Modells. Zudem ist eine Selbstbedienungszone in einem Teilbereich des Lebensmittelgeschäftes geplant. So können Produkte des täglichen Bedarfs auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten, mittels eigenem Zutrittssystem, eingekauft werden.

Das  Projekt in Gaflenz zeigt, dass vieles möglich ist, wenn sich Menschen gemeinsam engagieren! So entsteht ein innovativer Nahversorger mit einem vielseitigen Nutzungskonzept –von und für die Gaflenzer*innen!

Zurück zur Übersicht